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Buckingham Palace

Christoph Werner

Eilig hat Königin Elisabeth II den europäischen Hochadel im Palast versammelt, denn sie hat etwas Unangenehmes mitzuteilen. 

ISBN 978-3-937601-61-8
Preis E-Book 12,99 € / Buch 14,95 €

Botanischer Garten München-Nymphenburg

Botanischer Garten München-Nymphenburg

Julia Meyer

Farbenbracht und Naturschönheiten

 

Wer die Natur in vollen Zügen genießen will, einen ausgedehnten Spaziergang liebt oder sich gerne verzaubern lässt, von Farbenpracht und Naturschönheit, der sollte dem Botanischen Garten München-Nymphenburg  nicht zurückbleiben.

Der neue Botanische Garten schließt direkt an den Nynphenburger Park an. Mit 22 Hektar Fläche bietet er Platz für über 14.000 Pflanzenarten und zählt somit zu den größten Botanischen Gärten Deutschlands.  1914 wurde er außerhalb der damaligen Stadttore angelegt, weil die Luftverschmutzung und der zunehmende Stadtwachstum den „alten Botanischen Garten" im Stadtzentrum (in der Nähe des Karlsplatzes) zunehmend belasteten. Heute besteht der Botanische Garten aus 16 Teilbereichen, in denen verschiedene Pflanzenarten, sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern  angebaut werden.

In drei verschiedenen Hallen und zahlreichen Nebenhäusern wird auf eine Reise durch die Pflanzenwelt verschiedener Erdteile eingeladen. Im großen Kakteenhaus (Halle A) haben Licht und Trockenheit liebende Pflanzen der amerikanischen Wüsten und Halbwüsten ihren Platz. Im daran anschließenden Orchideenhaus kann man die farbenfrohe Welt der etwa 2000 Orchideenarten bewundern. Doch nicht nur Orchideen, sind hier zu finden. Auch andere Pflanzen aus feuchttropischen Gebieten werden hier kultiviert. Tropische Baumsteigerfrösche vermitteln neben der optischen Atmosphäre auch den akustischen Eindruck des Urwaldes.

In Halle B wird als Palmenhaus ein naturgetreues Bild des tropischen Urwalds geboten. Schlanke Palmen und grüne Aronstabgewächse beeindrucken durch ihre Mannigfaltigkeit. Im Nutzpflanzenhaus werden Nutzpflanzen verschiedener Kontinente vorgestellt. in der heutigen Zeit können wir Früchte aus der ganzen Welt im Supermarkt kaufen - Bananen, Papayas, Erdnüsse. Doch, wie wächst ein Kakaobaum? Wo kommt der Zucker her und warum heißt die Erdnuss eigentlich Erdnuss? Antworten auf diese und weitere Fragen sind im Nutzpflanzenhaus zu finden. 

Bevor man in Halle C im Afrika-  und Madagaskarhaus in die Welt der Wüstenpflanzen eintaucht kann im Wasserpflanzenhaus in 15 Aquarien die Unterwasserlandschaft bestaunt werden. Während der Wintermonate verwandelt sich das Haus in eine tropische Schmetterlingsnatur, wo exotische Schmetterlinge frei herumfliegen können.  Auch das Haus für Fleischfressende Pflanzen verbirgt so manch interessante Tatsache! Wussten Sie, dass die Fleischfresser nur töten um ihren Lebensstandard aufzubessern und nicht des Überlebens  willen?

Die genannten Häuser sind bei weitem nicht alles, was der Botanische Garten in München zu bieten hat. Im Außenbereich der Anlage können im  Schmuckhof Ideen für den eigenen Garten gesammelt werden, im Alpinum kann man Alpenpflanzen aus der ganzen Welt entdecken und der Rhodentronhain präsentiert Anfang Mai eine erstaunliche Blütenbracht von über 200 Pflanzenarten und Sorten. Wer einen Einblick in verwandtschaftliche Beziehungen von Pflanzen erhalten will sollte das große Arboretum besuchen, wer etwas über die Vererbungslehre von Pflanzen erfahren will, ist in der ökologischen und genetischen Abteilung der Außenanalage genau richtig. Im Insektenpavillon  sind 78 Bienenarten und mehrere Insektenarten  zu Hause.

Egal ob Sommer oder Winter, langweilig wird es nie. Zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen geben dem Botanischen Garten immer wieder ein neues Gesicht. 

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Bild 1 - Botanischer Garten München, gemeinfrei

Bild 2 - Morpho peleides, Fotograf Philipp Weigell