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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Die Statuette des Ritters St. Georg

Ein erstrangiges Werk der Schatzkunst ist die Statuette des Ritters St. Georg. Der Heilige, der auf einem ruhig schreitenden Pferd sitzt, hat den Drachen bereits mit der Lanze niedergestreckt. Das in Achat und Chalzedon geschnittene Ross trägt eine weiß emaillierte Satteldecke mit roten Rubinen. Aus transluzidem Email gearbeitet ist die dunkelblaue Rüstung des Ritters, die genau einen Prunkharnisch des späten 16. Jahrhunderts nachbildet. Das weiße und grüne Email, das den Leib des Drachen überzieht, wird durch Rubine und Smaragde erhöht. Hinter dem aufklappbaren Visier der Rüstung verbirgt sich das holzgeschnitzte Antlitz des Ritters, dem die Züge Herzog Wilhelms V., des Auftraggebers der Statuette, gegeben sind. Die Schenkung einer aus Köln stammen Reliquie des Heiligen Georg im Jahr 1586 gab den Anlass zur Stiftung der Statuette.
© Bayerische Schlösserverwaltung www.schloesser.bayern.de

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